APO LABS-frei Reinigung

SAUBERKEIT IN PERFEKTION

In Lackierprozessen muss besonders auf die Sauberkeit aller Bauteile geachtet werden. Verschmutzungen, die einen gleichmäßigen Lackauftrag stören, müssen konsequent entfernt werden. Die Lacke selbst, die zu lackierenden Teile und alle Bauteile des Lackversorgungssystems und des gesamten Lackierbetriebs müssen frei von lackbenetzungsstörenden Substanzen sein. Diese Sauberkeitsanforderungen werden oft mit LABS-frei, Fett- und Öl-frei, silikonfrei oder LABS-konform beschrieben.

Wir sorgen mit unserer individuell angepassten LABS-frei Reinigung dafür, dass Sie Ihre Bauteile sicher in der Lackiertechnik einsetzen können.

LABS-FREI - Grafik
Lackbenetzungsstörende Substanzen

WAS IST LABS UND WAS IST LABS-FREI?

Um die Frage zu klären, was LABS-frei bedeutet, ist es in erster Linie wichtig, zu wissen, was der Ausdruck LABS heißt, woher die Definition LABS-frei stammt und welche Probleme sogenannte LABS verursachen können.

LABS ist die Abkürzung für den Begriff „Lackbenetzungsstörende Substanzen“. Dieser kommt aus der Lackiertechnik und beschreibt all jene Substanzen, die bei der Lackierung von Oberflächen zu bestimmten Fehlern, den sogenannten Kratern, im Lackauftrag führen. Dabei umschreibt der Ausdruck „Lackbenetzungsstörung“ sehr genau den Schadensverlauf.

Bei einer Flüssiglackapplikation wird die Benetzung der Oberflächen mit dem flüssigen Lack LABS behindert, der Lack bildet keinen durchgängigen Film. Dadurch entstehen Fehlstellen und Löcher in der Lackschicht, die Krater.

WIE ENTSTEHT LACKBENETZUNGSSTÖRUNG?

Die vollständige Benetzung mit Lack setzt voraus, dass dessen Oberflächenspannung niedriger ist als die des Untergrundes: 𝝈Lack < 𝝈Substrat

Ist sie das nicht, wie im Falle von LABS kontaminierten Stellen, so zieht sich der Lack an den entsprechenden Stellen vom Untergrund zurück: 𝝈Lack > 𝝈LABS

LABS-kontaminierte Oberflächen können daher vom Lack nicht bzw. nur teilweise benetzt werden.

Infografik Labs-frei
labs frei nasschemische Reinigung
labs frei plasmareinigung

WIE WIRD EIN PRODUKT LABS-FREI ODER LABS-KONFORM? – DIE REINIGUNG

Sofern ein Produkt nicht speziell aus LABS-konformen Materialien gefertigt und beim Fertigungsprozess Verschmutzungen von außen vermieden wurden, müssen Komponenten in der Regel gereinigt werden. Abhängig von Material und Größe der Bauteile kommen unterschiedliche Reinigungsverfahren zum Einsatz. Automobilkarosserien beispielsweise werden unter anderem auch mit Lösemitteln gesäubert.

Bei Polymerwerkstoffen jedoch, hier speziell bei Elastomeren, können aufgrund der Empfindlichkeit der Materialien oft keine oder nur mit Bedacht Lösemittel eingesetzt werden. Auch aus Sicht des Umweltschutzes bieten sich andere, weit effizientere Reinigungsprozesse an. Hier wird sinnvollerweise auf kombinierte Reinigungsprozesse zurückgegriffen:

Zuerst wird nasschemisch auf Wasserbasis (vor-)gereinigt, um stärkere Verschmutzungsschichten und anorganische Verunreinigung zu entfernen. Anschließend folgt eine Plasmareinigung, um noch verbliebene, hauchdünne Rückstände organischer Substanzen zu entfernen und die Werkstoffe an den oberen Materialschichten von kritischen Weichmachern und anderen Inhaltsstoffen zu befreien

Wir von der APO GmbH Massenkleinteilbeschichtung sind in der Lackier-Welt zuhause und beraten Sie gerne ausführlich zu Reinigungs- und Prüfmöglichkeiten für saubere Lösungen für Ihre kleinen Bauteile. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

LABS-FREI REINIGUNG

Reinigung von Elastomerbauteilen,

DIE HERAUSFORDERUNG

Alle Bauteile, unabhängig von Anzahl, Größe und Beschaffenheit, müssen nicht nur zu Beginn ihres Einsatzes LABS-konform sein, sondern dürfen auch über den gesamten Einsatzzeitraum hinweg keine lackbenetzungsstörenden Substanzen abgeben. Vor allem die Reinigung von Elastomerbauteilen, wie beispielsweise Dichtungen, gestaltet sich daher besonders anspruchsvoll. Elastomere enthalten oft Substanzen, die lackbenetzungsstörend wirken können. Daher sollten insbesondere Elastomer Komponenten nicht ohne eine vorherige, tiefgreifende LABS-frei Reinigung in lackverarbeitenden Produktionsbereichen eingesetzt werden.
Auch auf die kleinen Komponenten, wie O-Ringe oder andere Dichtelemente muss also unbedingt geachtet werden.

ELASTOMERE SIND LABS KRITISCH

Einige Inhaltsstoffe, wie Weichmacher oder Alterungsschutzmittel, können sich über den Lauf der Zeit aus den Werkstoffen austreten bzw. ausschwitzen und an die Oberflächen migrieren. Dort lagern sie sich ab und können auf das Lacksystem, das Substrat oder den Lack übergehen und die Lackierung beeinträchtigen. Daneben sind auch die bei der Herstellung von Polymerbauteilen eingesetzten Trennmittel kritisch zu betrachten. Diese erleichtern bei der formgebundenen Produktion im Spritzguss- oder Pressverfahren das Entformen der Bauteile, lagern sich aber auf deren Oberflächen ab. Eine Reinigung muss daher intensiv an der Oberfläche wirken und tief in den Werkstoff gelangen, um Substanzen, die sich aus dem Inneren der Werkstoffe lösen können, vorab zu entfernen.

ELASTOMERE SIND LABS KRITISCH
LABS-frei Reinigungsprozess

DIE LÖSUNG

Der LABS-frei Reinigungsprozess von APO, eine Kombination aus nasschemischen Prozessen und Niederdruck-Plasma, lässt sich individuell auf Ihre Ansprüche, auf den Werkstoff und den Verschmutzungsgrad der Bauteile anpassen. Auf diese Weise gereinigte Bauteile erfüllen die Anforderungen unterschiedlicher Prüfspezifikationen zur LABS-Freiheit bzw. LABS-Konformität von Produkten, wie zum Beispiel nach VDMA 24364 oder der VW Spezifikation PV.3.10.7.

Mehr Details zu unserer Vorgehensweise bei der LABS-frei Reinigung

LABS-FREI REINIGUNG

Reinigung von Elastomerbauteilen,

DIE HERAUSFORDERUNG

Alle Bauteile, unabhängig von Anzahl, Größe und Beschaffenheit, müssen nicht nur zu Beginn ihres Einsatzes LABS-konform sein, sondern dürfen auch über den gesamten Einsatzzeitraum hinweg keine lackbenetzungsstörenden Substanzen abgeben. Vor allem die Reinigung von Elastomerbauteilen, wie beispielsweise Dichtungen, gestaltet sich daher besonders anspruchsvoll. Elastomere enthalten oft Substanzen, die lackbenetzungsstörend wirken können. Daher sollten insbesondere Elastomer Komponenten nicht ohne eine vorherige, tiefgreifende LABS-frei Reinigung in lackverarbeitenden Produktionsbereichen eingesetzt werden.
Auch auf die kleinen Komponenten, wie O-Ringe oder andere Dichtelemente muss also unbedingt geachtet werden.

ELASTOMERE SIND LABS KRITISCH

ELASTOMERE SIND LABS KRITISCH

Einige Inhaltsstoffe, wie Weichmacher oder Alterungsschutzmittel, können sich über den Lauf der Zeit aus den Werkstoffen austreten bzw. ausschwitzen und an die Oberflächen migrieren. Dort lagern sie sich ab und können auf das Lacksystem, das Substrat oder den Lack übergehen und die Lackierung beeinträchtigen. Daneben sind auch die bei der Herstellung von Polymerbauteilen eingesetzten Trennmittel kritisch zu betrachten. Diese erleichtern bei der formgebundenen Produktion im Spritzguss- oder Pressverfahren das Entformen der Bauteile, lagern sich aber auf deren Oberflächen ab. Eine Reinigung muss daher intensiv an der Oberfläche wirken und tief in den Werkstoff gelangen, um Substanzen, die sich aus dem Inneren der Werkstoffe lösen können, vorab zu entfernen.

LABS-frei Reinigungsprozess

DIE LÖSUNG

Der LABS-frei Reinigungsprozess von APO, eine Kombination aus nasschemischen Prozessen und Niederdruck-Plasma, lässt sich individuell auf Ihre Ansprüche, auf den Werkstoff und den Verschmutzungsgrad der Bauteile anpassen. Auf diese Weise gereinigte Bauteile erfüllen die Anforderungen unterschiedlicher Prüfspezifikationen zur LABS-Freiheit bzw. LABS-Konformität von Produkten, wie zum Beispiel nach VDMA 24364 oder der VW Spezifikation PV.3.10.7.

Mehr Details zu unserer Vorgehensweise bei der LABS-frei Reinigung

IHRE VORTEILE

Individuell angepasste Reinigungslösungen erlauben es, auf effiziente Weise angestrebte LABS Sauberkeitsergebnisse zu erzielen und notwendige LABS Prüfungen zu erfüllen.

Der Einsatz spezieller Reinigungstechnologien birgt Einsparpotential in Zeit und Kosten.

Kein unbemerktes Einschleppen lackbenetzungsstörender Substanzen in Lackiereinrichtungen durch Rückstände auf oder in Bauteilen.

SILIKONFREI, LABS-FREI ODER LABS-KONFORM? – DIE RICHTIGE DEFINITION

Für einen sicheren Einsatz von Komponenten oder Stoffen in einem lackverarbeitenden Betrieb ist es wichtig, die notwendige LABS Sauberkeit und Beschaffenheit der Produkte sinnvoll zu definieren und entsprechend zu überprüfen. Zahlreiche Definitionen und Prüfvorschriften stehen den Zulieferern zur Verfügung. Doch welche Definition macht Sinn und wie kann überprüft werden?

Die Eigenschaften von Komponenten oder Stoffe, die bedenkenlos in der Lackverarbeitung eingesetzt werden können, werden oft als LABS-frei, Silikonfrei, Fett- und Öl-frei oder als LABS-konform bezeichnet. Was bedeuten diese Definitionen und welches ist die richtige?

DEFINITION DER LABS ANFORDERUNGEN

Silikonfrei ist wohl die älteste Umschreibung der benötigten Sauberkeit für Produkte, die für den Einsatz in Lackierbereichen bestimmt sind. Da in der Vergangenheit zunächst vor allem Silikone als lackbenetzungsstörende Substanzen auffielen, wird auch heute noch oft irrtümlich von Silikonfreiheit gesprochen. Neben Silikonen gibt es jedoch noch viele weitere Substanzen, die lackbenetzungsstörend wirken können.
Ähnliches gilt für die Definition Fett- und Öl-frei. Es gibt viele lackbenetzungsstörende Substanzen, die weder den Fetten noch den Ölen zugeordnet werden können. Und es gibt durchaus auch Fette und Öle, die keinerlei lackbenetzungsstörende Wirkung zeigen.

LABS-frei ist eine ebenfalls sehr häufig geforderte Produkteigenschaft zur Umschreibung der notwendigen Sauberkeit oder Eigenschaften und trifft die Anforderungen ebenso wenig. Die Quellen von lackbenetzungsstörenden Substanzen sind sehr vielfältig. Von Weichmachern in Kunststoffen, über Trennmittelreste bis hin zu Betriebsmitteln oder Körperpflegeprodukten. Eine Negativliste von LABS existiert nicht. Ob eine Substanz lackbenetzungsstörend wirkt, hängt von deren Wechselwirkung mit dem Lacksystem, dem Substrat und den Umgebungsbedingungen ab. Von einer generellen LABS-Freiheit eines Produktes kann daher nicht gesprochen werden.

labs-konform

Die Bezeichnung LABS-konform wird im VDMA Einheitsblatt 24364 geprägt, einer Spezifikation zur Prüfung von Produkten auf lackbenetzungsstörende Substanzen. LABS-konform bezeichnet sehr viel genauer die wirklich notwendige Eigenschaft für Komponenten in Lackierprozessen. Bei dieser Definition werden sowohl die Einsatzorte im lackverarbeitenden Betrieb, deren Empfindlichkeit gegenüber LABS – die sogenannte LABS Relevanz – und die Einsatzbedingungen der Produkte beachtet.

DEFINITION DER LABS ANFORDERUNGEN

Silikonfrei ist wohl die älteste Umschreibung der benötigten Sauberkeit für Produkte, die für den Einsatz in Lackierbereichen bestimmt sind. Da in der Vergangenheit zunächst vor allem Silikone als lackbenetzungsstörende Substanzen auffielen, wird auch heute noch oft irrtümlich von Silikonfreiheit gesprochen. Neben Silikonen gibt es jedoch noch viele weitere Substanzen, die lackbenetzungsstörend wirken können.
Ähnliches gilt für die Definition Fett- und Öl-frei. Es gibt viele lackbenetzungsstörende Substanzen, die weder den Fetten noch den Ölen zugeordnet werden können. Und es gibt durchaus auch Fette und Öle, die keinerlei lackbenetzungsstörende Wirkung zeigen.

LABS-frei ist eine ebenfalls sehr häufig geforderte Produkteigenschaft zur Umschreibung der notwendigen Sauberkeit oder Eigenschaften und trifft die Anforderungen ebenso wenig. Die Quellen von lackbenetzungsstörenden Substanzen sind sehr vielfältig. Von Weichmachern in Kunststoffen, über Trennmittelreste bis hin zu Betriebsmitteln oder Körperpflegeprodukten. Eine Negativliste von LABS existiert nicht. Ob eine Substanz lackbenetzungsstörend wirkt, hängt von deren Wechselwirkung mit dem Lacksystem, dem Substrat und den Umgebungsbedingungen ab. Von einer generellen LABS-Freiheit eines Produktes kann daher nicht gesprochen werden.

labs-konform

Die Bezeichnung LABS-konform wird im VDMA Einheitsblatt 24364 geprägt, einer Spezifikation zur Prüfung von Produkten auf lackbenetzungsstörende Substanzen. LABS-konform bezeichnet sehr viel genauer die wirklich notwendige Eigenschaft für Komponenten in Lackierprozessen. Bei dieser Definition werden sowohl die Einsatzorte im lackverarbeitenden Betrieb, deren Empfindlichkeit gegenüber LABS – die sogenannte LABS Relevanz – und die Einsatzbedingungen der Produkte beachtet.